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Intel vPro® Plattform: Ein Schub für Produktivität und Sicherheit

Schlecht abgestimmte PC-Hardware beeinträchtigt die Produktivität in Unternehmen – ganz zu schweigen von den Auswirkungen eines unzureichenden Schutzes vor Cyberattacken. Intel® setzt bei seiner vPro Plattform daher den Fokus auf Performance und Security. Was genau bietet die aktuelle Generation?

Damit ein PC die Produktivität im Unternehmen fördert, müssen die Hardware-Komponenten und die Software gut aufeinander abgestimmt sein. Bei der Zusammenstellung der Rechner sollten die Hersteller zudem die individuellen Bedürfnisse der Anwender berücksichtigen: Ein Sales-Mitarbeiter profitiert von einem leichten Gerät, langen Akku-Laufzeiten und einer stabilen Verbindung ins Unternehmensnetz.

Wer komplexe Datenanalysen betreibt, braucht mehr Speicher und hohe Prozessor-Geschwindigkeiten. Nicht zuletzt erhöhen sich aufgrund vermehrter Remote-Zusammenarbeit die Ansprüche an die IT-Security und Datensicherheit. Das alles in Einklang zu bekommen, ist oftmals ein Balance-Akt.

Mehr Flexibilität für eine bessere Performance

Unter anderem diesen zu meistern, ist Ziel der Intel vPro Plattform mit ihren integrierten Features für Performance, Sicherheit, Verwaltbarkeit und Stabilität. Rechner mit der aktuellen vPro-Version gibt es in 150 verschiedenen Designs. Sie sollen den immer komplexeren Anforderungsprofilen moderner Arbeitsplätze gerecht werden. Herz der Plattform ist die 12. Generation der Intel Core™ Prozessoren mit ihrer Hybrid-Architektur: Sie sind mit zwei verschiedenen Arten von Kernen ausgestattet, den P-cores („P“ für „Performance“) und E-cores („E“ für „Effizienz“). P-cores sind besser für rechenintensive Aufgaben geeignet, E-cores eher für
Hintergrundaufgaben. Der Windows Task Scheduler und der Intel Thread Director können Aufgaben entsprechend verteilen. System- oder App-Updates stören dank der Aufteilung weniger den Arbeitsalltag.

Security beginnt in der Hardware

Neben der Performance steht die Security im Fokus der vPro Plattform. Der Verband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche schätzt die Schadenssumme, die Cyberangriffe in den Jahren 2020 und 2021 in Deutschland verursachten, auf 223 Milliarden Euro. Vor allem Angriffe von staatlichen Akteuren haben erheblich zugenommen, und sie machen auch vor Unternehmen nicht Halt. Daher ist in vPro-zertifizierten Rechnern der Intel Hardware Shield implementiert. Es schützt vor Bedrohungen, die das Betriebssystem nicht leicht erkennen kann, etwa einer Manipulation der Firmware. Für die in der vPro Plattform enthaltene Threat Detection Technology (TDT) entwickelte Intel zudem eine Anomalous Behavior Detection (ABD). Diese wertet das Verhalten aller laufenden Programme aus, anstatt ihnen einfach blind zu vertrauen. Sobald die Programme angegriffen werden oder unerwartete Fehler im Betrieb auftreten, bemerkt ABD dies anhand von Verhaltensabweichungen – in diesem Fall können installierte Security-Anwendungen Echtzeitwarnungen erhalten.

 

Darüber hinaus ermöglicht die Intel Active-Management-Technologie (Intel AMT) IT-Administratoren, ein infiziertes Gerät aus der Ferne zu reparieren und wiederherzustellen. Mit der hardwarebasierten Out-of-Band-Verwaltung können sie sogar auf Geräte zugreifen, wenn diese ausgeschaltet sind oder das Betriebssystem (OS) nicht reagiert. Intel AMT erfordert eine Aktivierung und Rechte für die IT-Administration.


Eine Studie von Forrester Consulting ergab, dass ein globales Unternehmen mit etwa 100.000 Mitarbeitern durch den Einsatz der vPro Plattform im Security-Support innerhalb von drei Jahren etwa sechs Millionen Euro einsparen würde – und mehr als sieben Millionen dank einer erhöhten Performance. Pro Mitarbeiter ergab sich ein Produktivitätsgewinn von zwei Stunden je Monat. Das verdeutlicht, dass die User-Experience nicht unter einer erhöhten Security leiden muss.
 

 

 


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